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Revitalisierung Teil 3

PH-Wert.

Der pH-Wert ist ein Maß für die saure oder alkalische Reaktion einer wässrigen Lösung. Der pH-Wert ist eine dimensionslose Zahl, die den pH charakterisiert. Er ist der negative dekadische Logarithmus[1] (= „Zehnerlogarithmus“) der Wasserstoffionen-Aktivität:

In erster Näherung wird meist mit der Konzentration der Wasserstoffionen (cH) gerechnet.

Der Begriff pH leitet sich von pondus Hydrogenii oder potentia Hydrogenii (lat. pondus = Gewicht; lat. potentia = Kraft; lat. hydrogenium = Wasserstoff) ab (Wikipedia).

 

Physiologie.

Die Physiologie (altgr. phýsis ,Natur’ und lógos ,Lehre, Vernunft’) ist als Teilgebiet der Biologie die Lehre von den physikalischen und biochemischen Funktionen von Lebewesen. Der Begriff wurde um 1525 von Jean François Fernel geprägt. Physiologisch geforscht und ausgebildet wird neben Biologie auch in der Medizin und der Psychologie.

In der Umgangssprache von Ärzten wird „physiologisch“ auch – ohne unmittelbarem Bezug zum Fachgebiet der Physiologie – im Sinne von „normal, beim gesunden Menschen auftretend, nicht krankhaft“ verwendet. Dementsprechend bezeichnet „unphysiologisch“ eine Abweichung von den normalen, beim gesunden Menschen auftretenden oder wünschenswerten Lebensvorgängen (Wikipedia).

 

 

Präkonditionierung.

Präkonditionierung bezeichnet in der Medizin einen Mechanismus, bei dem kurze Reize (zum Beispiel Sauerstoffmangel, Medikamente) vor den Auswirkungen eines späteren Schadens schützen.  (Wikipedia).

 

Progressive Muskelentspannung.

Bei der progressiven Muskelentspannung (auch: progressive Muskelrelaxation (kurz: PMR) oder progressive Relaxation (kurz: PR) oder Tiefenmuskelentspannung) nach Edmund Jacobson handelt es sich um ein Verfahren, bei dem durch die willentliche und bewusste An- und Entspannung bestimmter Muskelgruppen ein Zustand tiefer Entspannung des ganzen Körpers erreicht werden soll. Dabei werden nacheinander die einzelnen Muskelpartien in einer bestimmten Reihenfolge zunächst angespannt, die Muskelspannung wird kurz gehalten, und anschließend wird die Spannung gelöst. Die Konzentration der Person wird dabei auf den Wechsel zwischen Anspannung und Entspannung gerichtet und auf die Empfindungen, die mit diesen unterschiedlichen Zuständen einhergehen. Ziel des Verfahrens ist eine Senkung der Muskelspannung unter das normale Niveau aufgrund einer verbesserten Körperwahrnehmung. Mit der Zeit lernt die Person, muskuläre Entspannung herbeizuführen, wann immer sie dies möchte. Zudem können durch die Entspannung der Muskulatur auch andere Zeichen körperlicher Unruhe oder Erregung reduziert werden, wie beispielsweise Herzklopfen, Schwitzen oder Zittern. Darüber hinaus können Muskelverspannungen aufgespürt und gelockert und damit Schmerzzustände verringert werden (Wikipedia).

 

PSI.

Der Begriff Psi-Phänomen ist ein Oberbegriff aus der Parapsychologie und bezeichnet verschiedene hypothetische Phänomene: die Telekinese sowie außersinnliche Wahrnehmungen wie Hellsehen und Telepathie. Präkognition bezeichnet die Fähigkeit, in die Zukunft zu sehen und Psychokinese bzw. Telekinese bezeichnet die Fähigkeit, Dinge durch geistige Kräfte zu bewegen (z. B. Löffelbiegen). Der Begriff wurde von dem Biologen Bertold P. Wiesner geformt und erstmals in einer Veröffentlichung aus dem Jahre 1942 von Robert Thouless verwendet.[1](Wikipedia).

 

 

Regelkreis.

Als Regelkreis wird der in sich geschlossene Wirkungsablauf für die Beeinflussung einer physikalischen Größe in einem Prozess bezeichnet. Wesentlich hierbei ist die Rückführung des aktuellen Wertes an den Regler (negative Rückkopplung) und ein kontinuierlicher Soll-Ist-Vergleich.

Den Begriff des Regelkreises gebraucht man außer in der Technik auch in der Biologie, vor allem in der Zoologie, um physiologische Abläufe übersichtlich darzustellen. Als Beispiel der Regelung solcher Funktionen sei die Homoiostase des Hormonsystems genannt, die sich an der Regulation des Blutzuckerspiegels durch das Hormon Insulin besonders eindrücklich demonstrieren lässt. Es handelt sich demnach um ein nicht nur rein technisches Modell, sondern um ein allgemeines Organisationsprinzip, das auch unter Begriffen wie Selbstregulation und Systemtheorie zu verstehen ist (Wikipedia).

 

Relaxation.

Relaxation (zum Teil synonym auch Relaxierung) bezeichnet

  • in den Naturwissenschaften (insbesondere in Physik, Chemie, Materialwissenschaften) den Übergang eines Systems in seinen Grundzustand oder in einen Gleichgewichtszustand (häufig nach einer Anregung), siehe Relaxation (Naturwissenschaft)
  • in der Medizin/Physiologie die Muskelrelaxation (Wikipedia).

 

Rezeptor.

Als Rezeptor wird in der Biologie auf zellulärer Ebene eine spezialisierte Zelle bezeichnet, die bestimmte äußere und innere chemische oder physikalische Reize in eine für das Nervensystem verständliche Form bringt. Auf molekularer Ebene stellt ein Rezeptor ein Protein oder einen Proteinkomplex dar, welcher entweder aus der Oberfläche einer Biomembran herausragt und für die Bindung verschiedener Partikel sorgt (diese werden in die Zelle importiert um im Inneren der Zelle biochemische Signalprozesse auszulösen) oder sich dort selbst befindet und vor Ort solche Signalprozesse auslöst. Der Rezeptor besitzt eine spezifische Bindungstelle für einen physiologischen Agonisten (Wikipedia).

 

Stoffwechsel.

Der Stoffwechsel oder der Metabolismus (griechisch μεταβολισμός, metabolismós „Stoffwechsel“, mit lateinischer Endung versehen) steht für die Aufnahme, den Transport und die chemische Umwandlung von Stoffen in einem Organismus sowie die Abgabe von Stoffwechselendprodukten an die Umgebung. Handelt es sich im ersten Fall um Fremdstoffe, so spricht man auch von Fremdstoffmetabolismus. Diese biochemischen Vorgänge (zum Beispiel innere und äußere Atmung, Transportvorgänge, Ernährung) dienen dem Aufbau und der Erhaltung der Körpersubstanz (Baustoffwechsel) sowie der Energiegewinnung (Energiestoffwechsel) und damit der Aufrechterhaltung der Körperfunktionen. Wesentlich für den Stoffwechsel sind Enzyme, die chemische Reaktionen katalysieren. Die Erforschung des Stoffwechsels erfolgt vor allem mit Methoden der Physiologie und Biochemie.

Den Stoffwechsel kann man auch als Austausch von freier Energie oder Ordnung verstehen. Lebewesen erhöhen in sich die Ordnung (Abnahme der Entropie) auf Kosten der Erhöhung von Unordnung, also einer Erhöhung der Entropie, in der Umgebung.

 

 

Stoffwechselstörung.

Unter Stoffwechselstörung, auch Stoffwechselanomalie genannt, versteht man medizinisch die pathologischen Abweichungen der Stoffwechselvorgänge. Diese werden häufig durch genetisch bedingten Enzymmangel verursacht, können aber auch erworben sein.

Pathogenetisch werden die Krankheiten gekennzeichnet durch:

Es können Störungen im Fettstoffwechsel (z. B. Hyperlipoproteinämien, also eine Erhöhung der Blutfette), im Aminosäuren- bzw. Eiweißstoffwechsel (z. B. Porphyrie, eine Störung der Bildung des Hämoglobin), im Kohlenhydratstoffwechsel (z. B. bestimmte Formen der Zuckerkrankheit), und im Mineralstoffwechsel (z. B. Phosphatmangel), auftreten (Wikipedia).

 

Stress.

Stress (engl.: Druck, Anspannung; lat.: stringere: anspannen) bezeichnet zum einen durch spezifische äußere Reize (Stressoren) hervorgerufene psychische und physische Reaktionen bei Lebewesen, die zur Bewältigung besonderer Anforderungen befähigen, und zum anderen die dadurch entstehende körperliche und geistige Belastung.

Stress hat eine evolutive Wirkung mit der Folge, dass Belastungen besser ertragen oder letztlich nicht mehr als Stress wirksam werden. Somit kann Stress durch Selektionsvorteile einzelner Individuen Adaptation und letztlich Artbildung bewirken. Durch genetische Fixierung von Merkmalen, welche Selektionsvorteile bewirken, können sich bestimmte erbliche Eigenschaften evolutiv durchsetzen. Beispiele solcher Eigenschaften sind Sukkulenz bei Pflanzen in Trockengebieten oder Sichelzellenanämie bei Menschen in Malariagebieten.

1936 hatte der Mediziner Hans Selye den Begriff aus der Physik entlehnt, um die „unspezifische Reaktion des Körpers auf jegliche Anforderung“ zu benennen. Stress heißt in der Werkstoffkunde der Zug oder Druck auf ein Material (siehe Spannung, Materialermüdung).

 

 

Stresshormone.

Als Stresshormone werden biochemische Botenstoffe bezeichnet, die Anpassungsreaktionen des Körpers bei besonderen Belastungen bewirken. Die eigentliche Funktion der Stresshormone ist das Freisetzen der Energiereserven des Körpers als Vorbereitung auf eine bevorstehende Flucht oder einen Kampf – beides sind unmittelbare Reaktionen auf eine Stress-Situation.

Bei Stress – wie schwerer körperlicher Arbeit, Lärm, Leistungssport, psychischen und geistigem Belastungssituationen (Verlustangst, Todesangst, Angst vor Versagen oder Gesichtsverlust) oder schweren Krankheiten – werden die Katecholamine Adrenalin, Noradrenalin und Dopamin freigesetzt und über Vermittlung des Corticotropin-releasing hormone (CRH) wird das Adrenocorticotropin (ACTH) freigesetzt, das die Synthese und Ausschüttung des Cortisols aus der Nebennierenrinde stimuliert.

Der hauptsächliche Faktor, der die ACTH-Freisetzung steuert, ist wohl das CRH, daneben führt jedoch Stress in jeder Form auch zur Freisetzung des Arginin-Vasopressins (AVP) und der Aktivierung des Sympathicus, die beide für sich wieder die ACTH-Freisetzung fördern.

Auch die Plasmakonzentration von Prolactin steigt bei Belastung, wobei die physiologische Bedeutung noch unklar ist.

Ebenso lässt sich β-Endorphin kurze Zeit nach Belastungsbeginn in vermehrtem Maß im Blut nachweisen (Wikipedia).

 

Su Jok.

Das vor über 10 Jahre vom Prof. Park Jae Woo (Seoul/Südkorea) entwickelte Akupunktur-System, als eine von Akupunktur am Mikrosystem/ Entsprechungssystem (auch als holographisches System genannt).

 

Sympathikotonie.

Bei der Sympathikotonie (Synonym: Ergotropie) ist das Gleichgewicht oder Spannungsverhältnis (lat. Tonus = Spannung) zwischen Sympathikus und Parasympathikus zu Gunsten des Sympathikus verschoben. Sympathikus und Parasympathikus sind Anteile des vegetativen Nervensystems. Das Gegenteil der Sympathikotonie ist die Vagotonie (Wikipedia).

 

Sympathikus.

Der Sympathikus (Sympathicus) ist neben dem Parasympathikus und dem Enterischen Nervensystem (Darmnervensystem) ein Teil des vegetativen Nervensystems. Die meisten Organe werden von den ersten beiden Systemen gesteuert, die als Gegenspieler (antagonistisch) wirken und dadurch eine äußerst feine Regulation der Organtätigkeit ermöglichen. Der Sympathikus hat in diesem System eine ergotrope Wirkung, das heißt, er erhöht die nach außen gerichtete Handlungsbereitschaft (Wikipedia).

 

TCM – Traditionelle Chinesische Medizin.

Als traditionelle chinesische Medizin (im Englischen und Deutschen auch TCM) oder chinesische Medizin wird die Heilkunde bezeichnet, die in China vor gut 2000 Jahren in Schriften begründet und in der Folgezeit weiterentwickelt worden ist. Deren ursprüngliches Verbreitungsgebiet umfasst den gesamten ostasiatischen Raum, insbesondere auch Korea und Japan mit ihren eigenen Entwicklungen, in Japan unter der Bezeichnung Kampo-Medizin.

Seit Mitte des 19. Jahrhunderts – unter dem Eindruck der Erfolge, die westliche Technik und Wissenschaft auf vielen Gebieten vorzuweisen hatten – gerieten die traditionellen Diagnose- und Therapie-Verfahren zunehmend in Verteidigungsposition. Eine staatlich vorangetriebene Gegenbewegung entstand in China unter Mao Zedong. Erst jetzt kam der Begriff „chinesische Medizin“ (中医学) in Gebrauch, in der englischen Übersetzung mit dem Zusatz „traditional“, und der Abkürzung „TCM“. In China bezog sich der Begriff oft weniger auf die traditionelle Medizin im umfassenden Sinn als auf das neu geschaffene Gesundheitswesen. In Taiwan, Korea und Japan mit deren eigenen Traditionen wurde der Begriff der „chinesischen Medizin“ nicht übernommen. Dort hat sich für die chinesische Medizintradition die Bezeichnung Oriental Medicine (東洋医学 – dt.: ostasiatische Medizin) durchgesetzt. Kam Po 汉方 bedeutet im Ursprung allerdings die Rezeptur (jap. Po, chin. Fang) der Chinesen (jap. Kam, chin. Han), da sie von dort vorwiegend im 6. Jh. übernommen wurde.[1]

Die älteste Beschäftigung mit chinesischer Medizin (mit Akupunktur und Moxibustion) in Europa reicht in die Zeit des ausgehenden 17. Jahrhunderts zurück. Neues Interesse kam im Westen in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts auf und mit der Öffnung der VR China in den 70er Jahren begann der Transfer der Methoden nach Nordamerika und Europa unter dem Begriff der TCM.

Zu den therapeutischen Verfahren der chinesischen Medizin zählen an erster Stelle deren Arzneitherapie und die Akupunktur mit der ihr zugehörigen Moxibustion (Erwärmung von Akupunkturpunkten). Zusammen mit Massagetechniken wie Tuina Anmo und Shiatsu, mit Bewegungsübungen wie Qigong und Taijiquan und mit einer am Wirkprofil der Arzneien ausgerichteten Diätetik werden die Verfahren heute gerne als die „fünf Säulen“ der chinesischen Therapie bezeichnet. Die TCM ist die traditionelle Medizin mit dem größten Verbreitungsgebiet, besonders die Akupunktur wird weltweit praktiziert.[2] Sie gilt meist als alternativ- oder komplementärmedizinisches Verfahren (Wikipedia).

 

Thalamus.

Der Thalamus (von griech. ϑάλαμος thálamos „Schlafgemach“, „Kammer“) bildet den größten Teil des Zwischenhirns. Er setzt sich aus vielen Kerngebieten zusammen, die eine besonders starke Verbindung zur gesamten Großhirnrinde aufweisen. Bei den meisten Menschen sind beide Thalami entwicklungsbedingt über eine dünne Bindegewebsbrücke, die Adhaesio interthalamica (auch Massa intermedia) verwachsen. Diese enthält jedoch nur in Ausnahmefällen kreuzende Fasern (Kommissuren).

Im Laufe der Hirnentwicklung spaltet sich der Thalamus in zwei Anteile. Der „eigentliche“ Thalamus muss daher genauer als Thalamus dorsalis bezeichnet werden. Seine Aufgabe ist die Modulation der ein- und ausgehenden Informationen zum Großhirn und somit der kortikalen Erregung. Der Thalamus ventralis (nicht zu verwechseln mit der ventralen Kerngruppe des Thalamus dorsalis), kontrolliert und moduliert wiederum die Erregung des eigentlichen Thalamus (dorsalis).

Alternativ wird auch das Begriffspaar Thalamus (für Thalamus dorsalis) und Subthalamus (für Thalamus ventralis) verwendet (Wikipedia).

 

Toxikologie.

Die Toxikologie (altgriechisch τοξικολογία, toxikologia – die Giftkunde) ist die Lehre von den Giftstoffen, den Vergiftungen und der Behandlung von Vergiftungen. Sie ist ein interdisziplinäres Fachgebiet, das meist der Pharmakologie angegliedert ist. Ihr Beschäftigungsfeld überschneidet sich dort mit dem der Biochemie, wo die molekularen Grundlagen der Vergiftungen aufgeklärt werden. Daher sind auch viele Chemiker und Biochemiker als Toxikologen tätig.

Das Wort Toxikon stammt aus dem Griechischen und bedeutet Pfeilgift. Die Pfeilspitze wurde zwecks schneller tödlicher Wirkung mit bakteriell verseuchtem Leichengift oder mit toxisch wirkenden Pflanzenstoffen präpariert. Als Pflanzenstoffe dienten solche, die örtliche Entzündungen hervorriefen, das Herz zum Stillstand brachten und die Muskeln oder die Atmung lähmten. Die Toxikologie ist damit die Lehre von den schädlichen Wirkungen chemischer Stoffe auf lebende Organismen (Wikipedia).

 

Toxin.

Ein Toxin (griechisch τοξίνη, altgriechisch ausgesprochen toxíne, „die giftige [Substanz]“) ist ein Gift, das von einem Lebewesen synthetisiert wird. Die wissenschaftliche Disziplin, die sich mit der Erforschung von Giften, ihrer Wirkung und deren Behandlung beschäftigt, ist die Toxikologie. Sie befasst sich mit giftigen Substanzen, Tieren, Pflanzen und Mikroorganismen, mit den physiologischen Mechanismen der Giftwirkung und deren quantitativen Aspekten.

Im wissenschaftlichen englischen Sprachraum hat sich der Begriff toxinology, als Teilgebiet der Toxikologie, das sich mit Toxinen beschäftigt, etabliert. Die deutsche Übersetzung Toxinologie hält zunehmend Einzug in den deutschen Sprachraum (Wikipedia).

Triglyceride.

Triglyceride, Triglyzeride, auch Glycerol-Triester, seltener veraltet Neutralfette, sind dreifache Ester des dreiwertigen Alkohols Glycerin mit drei Säuremolekülen und sollten nach der IUPAC-Empfehlung ausschließlich als Triacylglycerine bezeichnet werden. Die Vorsilbe Tri verweist auf drei Acyl-Säurereste, die mit Glycerin verestert sind.

Triacylglycerine mit drei Fettsäuren sind die Verbindungen in Fetten und fetten Ölen. Natürliche Fette bestehen zum überwiegenden Teil aus Triglycerinen mit drei langkettigen Fettsäuren, die meist aus unverzweigten Ketten mit 4 bis 26, typischerweise 12 bis 22 Kohlenstoff-Atomen bestehen. Sind sie bei Raumtemperatur flüssig, werden sie auch als Öle oder, um sie von den Mineralölen zu unterscheiden, fette Öle bezeichnet. Reine Triacylglycerine von Fettsäuren werden auch als Neutralfette bezeichnet (Wikipedia).

 

 

Trophik.

Unter Trophik (gr.: trophe – Ernährung) versteht man den Ernährungs- oder Stoffwechsel-Zustand eines Organismus oder eines Gewebes. Bei optimalem Ernährungs- und Wachstumszustand spricht man von Eutrophie. Eine Verminderung oder Beeinträchtigung der Trophik kann durch eine Fehl- oder Mangelernährung den gesamten Organismus betreffen oder auch nur lokal z. B. durch verminderte Durchblutung, fehlende Reizung durch Nerven bei Muskeln auftreten.

In jedem regelrechten ärztlichen Anamnesebogen wird die Trophik beurteilt, als Ernährungszustand des gesamten Patienten auch knapp unter dem Kürzel EZ. Eingeschränkte oder unzureichende Trophik trifft man bei neurologischen Erkrankungen (z. B. Muskelatrophie) oder Stoffwechselerkrankungen (z. B. Diabetes mellitus) an.

Bei veränderter Trophik spricht man von

  • Hypertrophie: Übermäßige Versorgung oder Wachstum des Gewebes
  • Dystrophie: Fehlernährung von Gewebe oder Organismus allgemein.
  • Atrophie: Schrumpfung mit Funktionseinschränkung des Gewebes (Wikipedia).

 

Vagotonie.

Vagotonie (Syn.: Trophotropie, Parasympathikotonie) bezeichnet einen Zustand des vegetativen Nervensystems, bei dem das Gleichgewicht zwischen Sympathikus und Parasympathikus in Richtung des Parasympathikus verschoben ist. Daraus ergibt sich ein klinisches Syndrom mit niedrigem Blutdruck (Hypotonie), langsamem Puls (Bradykardie), engen Pupillen (Miosis) und oft kalten Händen und Füßen sowie gelegentlich Antriebslosigkeit. Das Gegenteil der Vagotonie ist die Sympathikotonie.

Der Parasympathikus dominiert in Ruhe und Erholung, er wirkt aktivierend auf die Organe des Verdauungssystems und entlastend auf das Herz. Ausdauertraining fördert die Trophotropie. Dies macht sich zum Beispiel in niedrigen Pulswerten bei Sportlern bemerkbar. Bei trainierten Menschen ist die Vagotonie nicht krankhaft, sondern eher förderlich und protektiv wirkend (Wikipedia).

 

Vegetatives Nervensystem (Autonomes Nervensystem).

Das vegetative Nervensystem (VNS), auch autonomes Nervensystem (ANS) oder Vegetativum genannt, stellt zusammen mit dem somatischen Nervensystem eine funktionelle Einheit dar. Die „Autonomie“ bezieht sich auf den Umstand, dass über das VNS biologisch festliegende, automatisch ablaufende innerkörperliche Anpassungs- und Regulationsvorgänge vermittelt werden, die deswegen vom Menschen willentlich nicht direkt, also allenfalls indirekt beeinflusst werden können. Der Begriff „autonomes Nervensystem“ wurde vom britischen Physiologen John Newport Langley (1852–1925) geprägt. Das somatische oder animalische Nervensystem ermöglicht dagegen eine willkürliche und bewusste Reaktionsweise. Die Unterscheidungskriterien sind jedoch relativ. Das ANS besitzt nur eine gewisse funktionelle Selbständigkeit gegenüber dem cerebrospinalen Nervensystem (Wikipedia).

 

Venen.

Venen (lateinischer Singular vena, in fachsprachlichen Zusammensetzungen auch phlebo- vom griechischen Genitiv Singular φλέβας, phlébas, zu altgriechisch φλέψ, phleps, „Ader“[1] [2]) oder deutsch Blutadern sind Blutgefäße, die das Blut zum Herzen führen. Die Venen des Körperkreislaufs transportieren sauerstoffarmes Blut, diejenigen des Lungenkreislaufs sauerstoffreiches Blut. Sauerstoffarmes Blut ist dunkler als sauerstoffreiches. Der Blutdruck in Venen ist deutlich niedriger als in Schlagadern (Arterien), sie gehören mit den Kapillaren und den Venolen zum Niederdrucksystem des Blutkreislaufs. Die meisten Körpervenen sind Begleitvenen, das heißt sie verlaufen parallel zu ihrer arteriellen Entsprechung.

Das bläuliche Erscheinen der Hautvenen hängt nicht allein mit dem Sauerstoffgehalt des venösen Blutes zusammen. Hautvenen erscheinen vor allem deswegen blau, weil das langwellige rote Licht eine höhere Eindringtiefe in das Gewebe hat als das blaue und somit vom dunklen Blut der Venen absorbiert wird. Das kurzwellige blaue Licht hingegen wird reflektiert; somit erscheinen die Venen in einer Gewebstiefe von 0,5 bis 2 Millimetern blau (Wikipedia).

 

Verlängertes Mark.

Die Medulla oblongata („verlängertes Mark“) ist der hinterste Gehirnteil und gehört zum Hirnstamm und damit zum Zentralnervensystem.

Im verlängerten Mark befinden sich Zentren für die Kontrolle des Blutkreislaufs, der Atmung und für den Nies-, Husten-, Schluck– und Saugreflex sowie des Erbrechens (siehe auch Brechzentrum). In der Medulla oblongata befinden sich auch Biosensoren, die beispielsweise den Säure-Basen-Haushalt des Körpers regulieren (Wikipedia).

 

 

 

Weichteil.

Weichteil ist ein Begriff, der in der Medizin sehr variabel eingesetzt wird. Generell werden alle Gewebe des Körpers, die nicht aus Knochen bestehen, als Weichteile bezeichnet. Oft wird der Begriff jedoch nur für Binde- und Stützgewebe benutzt (Wikipedia).

 

Zelle.

Eine Zelle (lateinisch cellula = kleine Kammer, Zelle) ist die elementare Einheit aller Lebewesen. Es gibt Einzeller, die aus einer einzigen Zelle bestehen, und Vielzeller, bei denen mehrere Zellen zu einer funktionellen Einheit verbunden sind. Der menschliche Körper beispielsweise besteht aus rund 220 verschiedenen Zell- und Gewebetypen. Dabei haben die Zellen ihre Selbständigkeit durch Arbeitsteilung (Spezialisierung) aufgegeben und sind einzeln überwiegend nicht lebensfähig und selbst andernfalls oft nur in speziellen Nährlösungen und künstlich geregelter Temperatur.

Die Größe von Zellen variiert stark. Normalerweise haben sie einen Durchmesser zwischen 1 und 30 Mikrometer (Wikipedia).

 

Zellgedächntis.

Es ist bekannt, dass der Organismus die eigene Vergangenheit “dokumentieren” und abspeichern kann. Erkenntnisse und Hinweise dafür gibt es genug. Unser Körper besteht aus über 70% aus dem Wasser… und das Wasser ist ein Gedächtnisträger.

Die Zellenmembrane arbeitet nachweislich wie ein Chip… und wird schon ab 80er Jahre als ein Zellengehirn angesehen…(dem Zellenkern würde dann eher die Rolle der “Festplatte” zufallen).

Für die Interessierten bieten sich allenfalls 2 Bücher: “Das Gedächtnis des Körpers” vom Prof. J. Bauer und “Die intelligenten Zellen” vom Dr. B. Lipton.

Die praktische Bedeutung dieser Auswertungsmodalität liegt in der Möglichkeit, die potentiellen Risiken etwas tiefer zu betrachten.

Es würde heißen, diese “Tendenz zu Entgleisung”, ob in die Richtung der “Übersteuerung/Überfunktion”, oder “Unterteuerung/Unterfunktion” ist irgendwo zu finden… und es heißt nicht, dass diese sich auch verwirklicht, sollte es noch nicht passiert sein.

Diese Auswertungsmöglichkeit ist in diesem Programm organbezogen.

Man kann nach den Möglichkeiten suchen, die Balance des Körpers wieder herzustellen, so dass die “Ausschwankungen” jenseits der Balance so tief wie möglich gehalten werden.

Es ist eine gute Hilfe für die Planung eines “Wellness-Programms” i.S. der Balance und Harmonie.

 

zirkadianer Rhythmus.

Eine circadiane Rhythmik oder einen circadianen Rhythmus (lateinisch circa, „um“, „um herum“, „ungefähr“, lateinisch dies, „der Tag“, griechisch ρυθμική, rithmikí bzw. ρυθμός, rithmós, „der Rhythmus“) nennt man in der Chronobiologie die endogenen (inneren) Rhythmen, die eine Periodenlänge von circa 24 Stunden haben. Dieser Begriff wurde 1959 von Franz Halberg eingeführt[1]. Er wird heute häufig auch eingedeutscht zirkadianer Rhythmus geschrieben (Wikipedia).

Release 2010.11.14

 

 

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